Indikation Frührehabilitation

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Bei schweren neurologischen Störungen einschließlich apallischem Syndrom ist unsere Frührehabilitation die beste Empfehlung für Sie.

Das Verfahren der neurologischen Frührehabilitation wurde eingeführt, um bei Rehabilitanden mit schwerwiegenden neurologisch verursachten Funktionsstörungen (insbesondere Funktionsstörungen der Hirnnerven einschließlich der Schluckfunktion, schweren Funktionsstörungen der Extremitäten und Einschränkungen der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit) im engen zeitlichen Anschluss an die Akutkrankenhausversorgung eine Frührehabilitation zu ermöglichen und die Wiedererlangung der Aktivitäten des täglichen Lebens zu erreichen.

Für bereits frühmobilisierte Rehabilitanden wurde das Verfahren der Anschlussheilbehandlung (AHB) maßgeblich von den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung entwickelt, um durch zielgerichtete Behandlungsmaßnahmen die weitere Teilhabe am Erwerbsleben zu gewährleisten und einer bleibenden Invalidisierung mit der Gefahr einer vorzeitigen Frühberentung entgegenzuwirken.

Ziel des Ganzheitlichen Rehabilitationsmodells in der Klinik am Rosengarten ist es, die betreuten Rehabilitanden nicht nur unter dem Aspekt der Krankheit, Funktionsstörung und der Beschädigung zu sehen, sondern ihre gesunden Anteile zu erkennen, ihre Persönlichkeit und Subjektivität zu verstehen, um so unter Nutzung ihrer individuellen Ressourcen und Barrieren ihre selbstverantwortliche Mitwirkung im Heilungs-Prozess zu aktivieren.

 
Im Blickfeld steht somit der kranke Mensch auf seinem Weg zurück zur Gesundheit und zur Teilhabe am sozialen Leben und am Erwerbsleben.